Augen-Make-Up: Tipps für den perfekten Look zu jedem Anlass

Augen-Make-Up: Tipps für den perfekten Look zu jedem Anlass

Die Augen gelten als zentraler Punkt des Gesichtes, dem andere Menschen besonders viel Aufmerksamkeit widmen. Nicht nur beim abendlichen Flirt an der Bar, sondern auch im alltäglichen Leben kann ein schönes Augen-Make-Up die Sympathie steigern. Das jedoch funktioniert nur dann, wenn das Make-Up sorgfältig aufgetragen und dem Anlass entsprechend gestaltet wurde.

Vom ersten Pinselstrich bis zum Abschminken vor dem Schlafengehen gibt es daher rund um das Augen-Make-Up einige wichtige Dinge zu beachten.

Die Augen-Make-Up Routine

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Schon am Morgen kurz nach dem Aufstehen finden sich die meisten Menschen im Bad vor dem Spiegel ein. Zähneputzen, Gesicht waschen, Haare stylen und ein passendes Make-Up auflegen gehören dabei zur alltäglichen Beauty-Routine vieler Frauen. Dass eine besonders große Anzahl an Frauen auch auf Augen-Make-Up Wert legt, zeigt auch eine Umfrage. Hier wurden Frauen gefragt, ob sie innerhalb der letzten Woche ein Augen-Make-Up aufgelegt haben. Immerhin 16,15 Millionen Frauen antworteten 2016 mit „Ja“. Vor vier Jahren lag dieser Wert mit 15,25 Millionen Frauen deutlich darunter.

Schon dezentes Augen-Make-Up intensiviert den Blick

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Um das Make-Up rund um die Augen möglichst schön wirken zu lassen, braucht es einen Plan. Nicht nur die Auswahl der passenden Produkte ist hier wichtig, denn auch das Vorgehen entscheiden darüber, wie haltbar und ansehnlich das Endergebnis wird. Parfümerien mit Persönlichkeit empfiehlt in Bezug auf die Haltbarkeit das Auftragen einer Lidschattenbase nach dem Grundieren mit einer Foundation. Diese ist meist farblos, sorgt jedoch dafür, dass sich der später aufgetragene Lidschatten nicht allzu schnell wieder verflüchtigt.

Grundsätzlich gilt bei der Gestaltung des Augen-Make-Up von hellen Tönen hin zu dunkleren Nuancen zu arbeiten. Daher wird zunächst eine helle Grundierung aufgetragen und auch im Bereich unter den Augenbrauen zart verwischt. Unter den Augenbrauen kann auch ein Highlighter zum Einsatz kommen. Er reflektiert das Licht und öffnet den Blick. Erst wenn die hellen Farbtöne aufgetragen wurden, können dunklere Schattierungen platziert werden. Besonders beliebt ist hier das Betonen des Augenwinkels und der Lidfalte mit einem passenden Lidschatten.

Alle Lidschattenprodukte sollten außerdem sanft verblendet werden, um harte Konturen zu vermeiden. Durch das zarte Verwischen und Abtupfen laufen die Farben ineinander und es entsteht eine ebenmäßige Optik. Erst wenn dieser Schritt abgeschlossen ist, kommen Eyeliner, künstliche Wimpern und Mascara zum Einsatz.

Augen-Make-Up Stile gekonnt auswählen

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So viele Anlässe es für das Tragen eines Augen-Make-Ups gibt, so vielfältig sind auch dessen Stile und Ausprägungen. Gewöhnliches Alltags-Make-Up darf in diesem Zusammenhang sehr viel dezenter und leichter ausfallen, um nicht deplatziert zu wirken. Anders ist das bei Feierlichkeiten und im Nachtleben. Hier darf es gerne auch etwas glamouröser zugehen. Oft spiegelt sich dies auch in der Gestaltung der Frisur wider. Eine schöne Abendfrisur rundet ein festliches Augen-Make-Up optimal ab.

Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, das Augen-Make-Up zu gestalten. Bekannte Begriffe sind hier:

• Smokey-Eyes,
• Cat-Eyes
• und Nude-Look.

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Der Nude-Look eignet sich besonders für den Alltag, da er auf dezente Hauttöne und einen feinen Schimmer setzt. Soll es auch im Alltag etwas glamouröser zugehen, kann der Nude Look mit einem Lidstrich kombiniert werden. Bei Smokey-Eyes und Cat Eyes kommen deutlich dunklere Töne ins Spiel. Auch werden die Wimpern hier sehr viel kräftiger getuscht und unter Umständen auch mit künstlichen Härchen verdichtet und verlängert.

Als Königsdisziplin, die die meisten Augen-Make-Up Stile verbindet, gilt der Lidstrich. Ob mit oder ohne „Wings“ an den Außenseiten: Er sollte ebenmäßig, harmonisch und keinesfalls zu dick wirken. Viele Frauen verzweifeln jedoch am regelmäßigen Auftragen des Eyeliners, da viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung erforderlich sind. Einige Tipps rund um den Eyeliner finden Interessierte im Video.

Am Ende des Tages richtig abschminken

Die Gesichtshaut ist besonders empfindlich. Dies zeigt sich schon bei leichten Wetterumschwüngen und falschen Pflegemitteln in Form rauer, geröteter Stellen, fettigen Partien, Pickeln und Mitessern. Kein Wunder, dass dieser Bereich des Körpers eine sehr schonende Pflege braucht. In jedem Fall hierzu zählt auch das tägliche Abschminken. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Augen-Make-Up sehr auffällig oder eher dezent gestaltet wurde. Lidschatten. Mascara und alle anderen Produkte müssen vor dem Schlafengehen entfernt werden, um Schädigungen der Haut und der Wimpern zu vermeiden.

Das Abschminken sollte nicht unter der Dusche erledigt werden

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Gerade Mascara zu entfernen, ist ein wichtiger Schritt und sollte entsprechend sorgfältig erledigt werden. Geschieht dies nicht, kann die Mascara für Verstopfungen und Reizungen im Bereich der Haarfollikel sorgen. Juckende, gerötete und verdickte Stellen sind das Ergebnis. Auch brechen Wimpern unter dem Einfluss von Mascara sehr viel leichter ab. Die unwillkürlichen Bewegungen in der Nacht fördern diesen Effekt, sodass von langen und dichten Wimpern nach einiger Zeit ohne Abschminken nur wenig übrig bleibt.

Es braucht sogar für die Entfernung wasserfester Produkte keine teuren Spezialmittel. Alltagsfruechtchen.de nennt Babyöl als kostengünstige und schonende Alternative. Es weicht das wasserfeste Make-Up auf und erleichtert das behutsame Abstreifen mit Kosmetiktüchern oder Wattepads. Überschüssiges Babyöl sollte im Anschluss an das Abschminken mit einem reinigenden Produkt entfernt werden, um ein Verstopfen der Poren zu verhindern.

Das Abschminken ist außerdem keine Aufgabe, die unter der Dusche erledigt werden sollte. Wie Dermatologen festgestellt haben, ist das Duschwasser oft zu heiß für die Gesichtshaut und kann ihr Schaden zufügen. Besser ist es, das Make-Up vor dem Duschen mit einem Schwamm oder Waschlappen und lauwarmem Wasser am Waschbecken zu entfernen.

Bildquellen: CC0 Lizenz / pixabay.com
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Von Ramona Berger


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